ViolineBaiba Skride
© Marco BorggreveKünstler

„Baiba Skride is never less than mesmerising in the Brahms Concerto“

Strad Magazine
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Biografie

Die in Lettland geborene Geigerin Baiba Skride zählt zu den profiliertesten Geigerinnen unserer Zeit. Sie spielte bereits mit Orchestern von Weltrang wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem London Philharmonic Orchestra und dem Tonhalle Orchester Zürich, um nur einige zu nennen. Zu den Dirigenten, mit denen Baiba Skride zusammenarbeitet, zählen Paavo und Neeme Järvi, Kirill und Vasily Petrenko, Simone Young, Donald Runnicles, Mario Venzago, Thierry Fischer, sowie Andris Nelsons, Cornelius Meister, Jakub Hrůša und Mikko Franck.

 

Mit Andris Nelsons gastierte Baiba Skride erstmalig bei den Berliner Philharmonikern und wird unter seinem Dirigat in 2012/13 auch bei Boston Symphony debütieren. Weitere Konzerte gibt sie mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, unter anderem beim Manchester und Lucerne Festival, dem London Philharmonic Orchestra unter Christoph Eschenbach, den Wiener Symphonikern unter Osmo Vänska, dem Orchestra National de France unter Kurt Masur oder dem Oslo Philharmonic Orchestra unter Vasily Petrenko.

 


 

Zunehmend widmet sich Baiba Skride auch der zeitgenössischen Musik. Mit ihrer Schwester und langjährigen Kammermusikpartnerin, der Pianistin Lauma Skride, hob sie 11/12 das für die beiden Skrides komponierte Doppelkonzert für Violine und Klavier des dänischen Komponisten Hans Abrahamsen mit dem Royal Danish Orchestra sowie mit dem Swedish Chamber Orchestra aus der Taufe. Daneben geben Baiba und Lauma Skride zahlreiche Duo- und Trio-Konzerte, u.a. mit den Cellistinnen Tanja Tetzlaff und Sol Gabetta und dem Cellisten Julian Steckel.

 

Kammerkonzerte führen Baiba Skride zur Schubertiade Hohenems, in das Konzerthaus Wien, das Concertgebouw Amsterdam und zu sämtlichen großen deutschen Sommerfestivals 2013.

 

Die Diskographie von Baiba Skride wurde 2012 um eine Einspielung der Violinkonzerte von Igor Strawinsky und Frank Martin mit dem BBC National Orchestra of Wales unter Thierry Fischer für ORFEO erweitert. Kurz zuvor erschien zudem ihre Interpretation des Brahms-Konzertes mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra unter Sakari Oramo, die zusammen mit der Aufnahme der Ungarischen Tänze von Johannes Brahms, in der Bearbeitung für Violine und Klavier von Joseph Joachim, erhältlich ist. Außerdem erschienen bei Sony bisher ein Duoalbum mit Lauma Skride, ein Soloalbum mit Werken von Bach, Ysaye und Bartok sowie drei CDs mit Einspielungen von Violinkonzerten von Mozart, Schubert, Michael Haydn, Tschaikowski, Schostakowitsch und Janacek.

 

Baiba Skride wuchs in einer Musikerfamilie in Riga auf, wo sie auch ihr Musikstudium begann. 1995 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater Rostock zu Professor Petru Munteanu. Im Jahr 2001 gewann sie den 1. Preis des Queen Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel.

 

Seit  November 2010 spielt sie die Stradivari ‘’Ex Baron Feilitzsch’’ von 1734, eine großzügige Leihgabe von Gidon Kremer.

 

SAISON 2012/2013

Zitate

„Gidon Kremer performed the piece when it was new; Skride armed with his old Stradivarius, played commandingly - but without a shred of false emotion.“

The Times, Neil Fisher, 30.08.12

„Baiba Skride, by now a performer with world-wide experience, played the solo part full of fantasy and with a flexible sound, which merged well with the refined colours of the orchestra.“

Thüringer Landeszeitung, Hans-Jürgen Thiers, 27.02.12

„Skride’s upper tones were poised and crystalline, her lower registers sang almost vocally, and her bowing was sparkling and fluent; she is certainly as one with her generously on-loan Strad.“

The Birmingham Post, Christopher Morley, 7.11.11

„It reveals Baiba Skride as the complete violinist, with an exceptionally precise, reliable technique, splendid tone and presence, and discerning musicianship, who makes the quietest moments tell.“

Gramophone Magazine, Duncan Druce, 10.11

„Baiba Skride is never less than mesmerising in the Brahms Concerto, every phrase given full expressive weight in a a richly imagined reading.“

Strad Magazine, Catherine Nelson, 9.11

„She was lyrical and intense in the opening Allegro moderato and the deeply felt Adagio, and brought considerable fire to the Allegro energico finale, where her sure-fingered technique and interpretive poise earned her a loud and long ovation.“

Cleveland.com, Mark Satola, 8.08.11

„It was marvelous to see in this young violinist the maturity of sound and musicianship of some of the fully seasoned master violinists of the past.“

Kansas City Star, Timothy McDonalds, 6.02.11

„Baiba Skride, also from Riga, she played Berg's Violin Concerto with marvellous intensity, truly 'To the Memory of an Angel', rising out of the orchestral sound, sensitive and unpretentious. A perfect example of fragile sound subtlety, to which the orchestra opened up like a thirsty blossom.“

Die Welt, Manuel Brug, 13.11.10

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Diskografie

Strawinsky & Martin: ViolinkonzerteBaiba Skride spielt Violinkonzerte von Strawinsky und Frank Martin, gemeinsam mit dem BBC National Orchestra of Wales unter Thierry FischerMai. 2012, Orfeo, CD, Verfügbar bei: Amazon
Brahms: Violinkonzert und Ungarische TänzeSkride spielt das Violinkonzert von Brahms mit Royal Stockholm Philharmonic unter Sakari Oramo sowie gemeinsam mit ihrer Schwester Lauma Skride Brahms' Ungarische TänzeMai. 2011, Orfeo, CD, Verfügbar bei: Amazon
Souvenir RusseBaiba Skride spielt Werke von Tschaikowsky mit dem CBSO unter Andris NelsonsJan. 2008, Sony, , Verfügbar bei: iTunes Amazon
The Duo SessionsDie Schwestern Baiba und Lauma Skride spielen Duosonaten von Beethoven, Ravel und SchubertMai. 2007, Sony, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Schostakowitsch & Janaček: ViolinkonzerteEine Live-CD mit den Münchner Philharmonikern und dem Rundfunk-Sinfonieorchester BerlinJan. 2006, Sony, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon