Violine Augustin Hadelich
© Rosalie O'ConnorKünstler

„Hadelich zeigt sich als ein Virtuose von Format.“

Die Rheinpfalz
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Biografie

Augustin Hadelich, regelmäßig in der Presse für seinen „prächtigen Ton“ (New York Times), seine „poetische Kommunikation“ (Washington Post) und seine „flinke Brillanz“ (The New Yorker) gelobt, hat sich auf der höchsten Ebene der jungen Geigergeneration etabliert. Nach seinem sensationellen Debüt im Sommer 2012 mit dem Boston Symphony Orchestra in Tanglewood spielte er im Oktober 2012 ein ebenso eindrucksvolles Debüt in der Abonnementreihe des New York Philharmonic mit Rafael Frühbeck de Burgos.

Zu den Höhepunkten der Saison 2012/2013 zählen Auftritte mit dem BBC Philharmonic Orchestra, SWR Orchester Stuttgart (unter Sir Neville Marriner), Dallas Symphony, Los Angeles Chamber Orchestra, National Symphony (Washington, D. C.), San Francisco Symphony und Toronto Symphony. 2011/2012 debütierte Augustin Hadelich außerdem beim Nederlands Filharmonisch Orkest (im Concertgebouw Amsterdam), Orchestre Philharmonique de Strasbourg und RTÉ National Symphony Symphony Orchestra Dublin.

In Europa konzertierte Augustin Hadelich mit dem Badischen Staatsorchester Karlsruhe, der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern, der Dresdner Philharmonie, dem Sinfonieorchester Aachen, den Nürnberger Philharmonikern, dem Philharmonischen Orchester Helsinki, dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo und mit Kammerorchestern in Budapest, Köln, Stuttgart, Hamburg und Luzern. Weltweit ist er u. a. mit den Sinfonieorchestern von Atlanta, Baltimore, Cincinnati, Houston, Indianapolis, Seattle und Vancouver sowie mit dem Cleveland Orchestra, Los Angeles Philharmonic, und Tokyo Symphony aufgetreten und hat mit Dirigenten wie Lionel Bringuier, Justin Brown, Karel Mark Chichon, Alan Gilbert, Giancarlo Guerrero, Miguel Harth-Bedoya, Günther Herbig, Hannu Lintu, Juanjo Mena, Kazushi Ono, Peter Oundjian, Vasily Petrenko, Christoph Poppen, Larry Rachleff, Stefan Sanderling, Michael Stern, Yan Pascal Tortelier, Bramwell Tovey, Mario Venzago, Kazuki Yamada und Jaap van Zweden zusammengearbeitet.

Augustin Hadelich wurde 2011 mit einem Fellowship des Borletti-Buitoni Trusts ausgezeichnet, bekam 2009 in New York den prestigeträchtigen "Avery Fisher Career Grant" verliehen und gewann 2006 den Internationalen Violinwettbewerb von Indianapolis.

Für Naxos nahm Augustin Hadelich die Violinkonzerte von Haydn mit dem Kölner Kammerorchester, und Fantasien für Violine Solo von Telemann auf. Eine Aufnahme mit Werken für Violine Solo von Bartók, Paganini, Ysaÿe und B. A. Zimmermann kam 2009 bei AVIE heraus. 2011 erschien für dasselbe Label seine zweite CD, „Echoes of Paris“, mit Robert Kulek mit Werken von Poulenc, Strawinski, Debussy und Prokofiev. Seine dritte AVIE-Einspielung, „Histoire du Tango“, wird 2013 erscheinen.

In Rezitalen ist Augustin Hadelich u. a. in der Carnegie Hall in New York, im Louvre in Paris, in der Kioi Hall in Tokyo sowie in Philadelphia, Los Angeles und Stuttgart aufgetreten. Als Kammermusiker nahm er an Festivals in Aspen, Marlboro und Ravinia teil.

Augustin Hadelich wurde 1984 als Sohn deutscher Eltern in Italien geboren, und studierte an der New Yorker Juilliard School bei Joel Smirnoff. Er spielt auf der "Ex-Kiesewetter” Stradivari von 1723, einer Leihgabe von Clement und Karen Arrison durch die Stradivari Society in Chicago.

www.augustin-hadelich.com

SAISON 2012/2013

Zitate

„Hadelich […] findet für jede Nuance den richtigen Ton, das Tempo stimmt, und das Schwierige scheint plötzlich leicht. Das Adagio ist bei ihm ein Gesang im Geist des Belcanto. Über einem gezupften Streicherteppich singt ein Ich zwischen Aufklärung und Romantik in den leuchtenden Farben von sich.“

Stuttgarter Nachrichten, Jürgen Holwein, 10.03.12

„Hadelich zeigt sich als ein Virtuose von Format.“

Die Rheinfalz, 11.02.12

„Violinist Hadelich delivers jaw-dropping Ligeti concerto.“

Pioneer Press, Rob Hubbard, 13.01.12

„The programme is ingeniously topped and tailed by the solo sonatas of Bartok and Bernd Alois Zimmermann. Hadelich plays each with supreme confidence, the colours vivid, his bow control as impeccable as his intonation, the overall shaping always convincing, the direction and balance of line always clear. Between these great columns, he immerses himself in three of Paganini’s 24 Caprices and in the third and fifth solo sonatas of Ysaÿe, proving that he is both a virtuoso violinist and a deeply thoughtful one.“

The Sunday Times, 14.02.10

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Diskografie

Echoes of ParisAugustin Hadelich mit Werken für Violine und Klavier von Debussy, Poulenc, Strawinsky und ProkofieffMär. 2011, AVIE, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Flying SoloAugustin Hadelich mit Werken für Violine Solo von Bartok, Paganini, Ysaye und B.A. ZimmermannSep. 2009, AVIE, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Telemann: Zwölf Fantasien für Violine SoloAugustin Hadlich spielt Solowerke für Violine von TelemannMär. 2009, Naxos, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Haydn: ViolinkonzerteAugustin Hadelich spielt Haydns Violinkonzerte Nr. 1, 3 & 4 mit dem Kölner KammerorchesterJan. 2007, Naxos, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon