ViolineAugustin Hadelich
© Rosalie O'ConnorKünstler

„Das ist ein junger Künstler, für den es offenbar keine Grenzen gibt.“

The New Yorker
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Biografie

Augustin Hadelich, vielfach in der Presse für seinen „prächtigen Ton“ (New York Times), seine „poetische Tonsprache“ (Washington Post) und seine „flinke Brillanz“ (The New Yorker) gelobt, hat sich mit Bravour in der Spitze der jungen Geigergeneration etabliert. Nach seinen sensationellen Debüts beim Boston Symphony Orchestra in Tanglewood und in der Abonnementreihe des New York Philharmonic folgten in der vergangenen Saison nicht minder beeindruckende Auftritte mit dem San Francisco Symphony, Dallas Symphony, Toronto Symphony, dem BBC Philharmonic und dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR.

Im Sommer 2013 ist er mit dem Los Angeles Philharmonic in der Hollywood Bowl und mit New York Philharmonic in Vail zu hören. Weitere Highlights seiner Saison 2013/2014 sind die Debütkonzerte mit dem Philadelphia Orchestra und den Sinfonieorchestern von Atlanta, Detroit und Oregon. Er begleitet das San Diego Symphony auf Tournee nach China und debütiert in Europa beim Bournemouth Symphony, beim Orquesta Sinfónica do Porto und beim Royal Scottish National Orchestra. Wiedereinladungen führen ihn u.a. nach Cincinnati (einschließlich einer einwöchigen Residency), North Carolina und zum Vancouver Symphony.


In Europa konzertierte Augustin Hadelich mit der Deutschen Radiophilharmonie, der Dresdner Philharmonie, der Badischen Staatskapelle Karlsruhe, den Nürnberger Philharmonikern, dem Philharmonischen Orchester Helsinki, dem Nederlands Filharmonisch Orkest, dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo und mit zahlreichen europäischen Kammerorchestern. In Nordamerika ist er u.a. mit den Sinfonieorchestern von Baltimore, Houston, Indianapolis, Seattle und Vancouver, mit dem Cleveland Orchestra und dem Saint Paul Chamber Orchestra aufgetreten.

Er hat mit vielen namhaften Dirigenten zusammengearbeitet, darunter Herbert Blomstedt, Lionel Bringuier, Rafael Frühbeck de Burgos, Alan Gilbert, Giancarlo Guerrero, Miguel Harth-Bedoya, Günther Herbig, Jakub Hruša, Hannu Lintu, Jun Märkl, Juanjo Mena, Kazushi Ono, Peter Oundjian, Vasily Petrenko, Mario Venzago und Jaap van Zweden.

Augustin Hadelich wurde 2011 mit einem Fellowship des Borletti-Buitoni Trusts ausgezeichnet. 2009 erhielt er in New York den prestigeträchtigen "Avery Fisher Career Grant". 2006 sorgte er mit dem Gewinn der Goldmedaille beim Internationalen Violinwettbewerb von Indianapolis für Furore.

Für Naxos nahm Augustin Hadelich die Violinkonzerte von Haydn und die Fantasien für Violine Solo von Telemann auf. Eine Aufnahme mit Solokompositionen von Bartók, Paganini, Ysaÿe und Zimmermann erschien 2009 beim Label AVIE. 2011 folgte eine zweite CD für AVIE mit Werken von Poulenc, Strawinsky, Debussy und Prokofiev. Seine neueste Einspielung „Histoire du Tango“, ein Programm für Violine und Gitarre, wurde im Frühjahr 2013 veröffentlicht.

In Rezitalen ist Augustin Hadelich u. a. in der Carnegie Hall in New York, im Louvre in Paris, in der Kioi Hall in Tokyo, in Philadelphia und Los Angeles aufgetreten. Als begeisterter Kammermusiker ist er regelmäßiger Gast bei den großen internationalen Festivals in Aspen, Marlboro und Ravinia.

Augustin Hadelich wurde 1984 als Sohn deutscher Eltern in Italien geboren, und studierte an der New Yorker Juilliard School bei Joel Smirnoff. Er spielt auf der "Ex-Kiesewetter” Stradivari von 1723, einer Leihgabe von Clement und Karen Arrison durch die Stradivari Society in Chicago.

SAISON 2013/2014

 

 

Zitate

„Hadelich […] findet für jede Nuance den richtigen Ton, das Tempo stimmt, und das Schwierige scheint plötzlich leicht. Das Adagio ist bei ihm ein Gesang im Geist des Belcanto. Über einem gezupften Streicherteppich singt ein Ich zwischen Aufklärung und Romantik in den leuchtenden Farben von sich.“

Stuttgarter Nachrichten, Jürgen Holwein, 10.03.12

„Hadelich zeigt sich als ein Virtuose von Format.“

Die Rheinpfalz, 11.02.12

„Violinist Hadelich delivers jaw-dropping Ligeti concerto.“

Pioneer Press (Minneapolis/St. Paul), Rob Hubbard, 13.01.12

„The programme is ingeniously topped and tailed by the solo sonatas of Bartok and Bernd Alois Zimmermann. Hadelich plays each with supreme confidence, the colours vivid, his bow control as impeccable as his intonation, the overall shaping always convincing, the direction and balance of line always clear. Between these great columns, he immerses himself in three of Paganini’s 24 Caprices and in the third and fifth solo sonatas of Ysaÿe, proving that he is both a virtuoso violinist and a deeply thoughtful one.“

The Sunday Times, 14.02.10

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Diskografie

Histoire du TangoAugustin Hadelich (Violine) und Pablo Sáinz Villegas (Gitarre) spielen Werken von Piazzolla, de Falla, Paganini und SarasateMär. 2013, AVIE, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Echoes of ParisAugustin Hadelich mit Werken für Violine und Klavier von Debussy, Poulenc, Strawinsky und ProkofieffMär. 2011, AVIE, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Flying SoloAugustin Hadelich mit Werken für Violine Solo von Bartok, Paganini, Ysaye und B.A. ZimmermannSep. 2009, AVIE, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Telemann: Zwölf Fantasien für Violine SoloAugustin Hadlich spielt Solowerke für Violine von TelemannMär. 2009, Naxos, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Haydn: ViolinkonzerteAugustin Hadelich spielt Haydns Violinkonzerte Nr. 1, 3 & 4 mit dem Kölner KammerorchesterJan. 2007, Naxos, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon