Kammermusik Armida Quartett
© Felix BroedeKünstler
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Biografie

Martin Funda, Violine
Johanna Staemmler, Violine
Teresa Schwamm, Viola
Peter-Philipp Staemmler, Violoncello

Seit dem spektakulären Erfolg beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2012, bei dem das Armida Quartett mit dem ersten Preis, dem Publikumspreis sowie sechs weiteren Sonderpreisen ausgezeichnet wurde, hat sich die Karriere des jungen Berliner Streichquartetts rasant weiter entwickelt. Von 2014 bis 2016 war das Quartett in der BBC Reihe „New Generation Artists“ mit zahlreichen Konzerten und Rundfunkaufnahmen unterwegs. Vergangene Saison war das Quartett in der renommierten Konzertreihe „Rising Stars“ der großen Konzerthäuser Europas mit über 20 Konzerten vertreten. 2018 gastiert das Quartett erstmals in den USA.


 

Namensgeber des 2006 in Berlin gegründeten Quartettes ist eine Oper von Haydn, dem „Vater des Streichquartettes“. Das Studium erfolgte bei Mitgliedern des Artemis Quartetts sowie bei Rainer Schmidt (Hagen Quartett), weitere Mentoren sind Reinhard Goebel, Alfred Brendel und Tabea Zimmermann.

In der Saison 2017/18 gastiert das Quartett bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Mahler Festwochen Toblach/Südtirol sowie erstmalig bei der Schubertiade. Weitere Konzerte führen das Ensemble u.a. nach London, Basel und Zürich. Höhepunkte auf der ersten USA Tournee sind Konzerte in Boston und New York. Im Herbst unternimmt das Quartett eine ausgedehnte Europatournee in Zusammenarbeit mit dem Modigliani Quartett mit Konzerten in Wien, Berlin, Hannover und Hamburg. Weitere Partner in der Saison sind Jörg Widmann sowie Kit Armstrong.

Bereits 2011 gewann das Armida Quartett beim Concours de Genève den ersten Preis sowie den Publikumspreis. Zuvor erhielt das junge Ensemble verschiedene Stipendien, unter anderem von der Irene Steels-Wilsing Stiftung sowie der Schierse Stiftung Berlin. 2013 erschien die Debüt-CD des Quartetts mit Werken von Béla Bartók, György Ligeti und György Kurtág und wurde kurz darauf in die Bestenliste des Deutschen Schallplattenpreises aufgenommen. Weitere Einspielungen entstanden mit Werken von Mozart, Beethoven und Schostakowitsch, 2017 folgte „Fuga Magna“ eine „Fugen-Zeitreise“ durch die Jahrhunderte.

Die regelmäßige Zusammenarbeit mit anderen Künstlern ist dem Armida Quartett ein großes Anliegen – die Musiker haben bereits mit Anna Prohaska, Thomas Hampson, Ewa Kupiec, Max Hornung, Tabea Zimmermann, Jörg Widmann und Daniel Müller-Schott zusammen gearbeitet.

Neben der Konzertaktivität gibt das Ensemble auch Meisterkurse im In- und Ausland. 

SAISON 2017/2018

Zitate

„…And what a climactic performance this Beethoven is; hardly tamed in its rawness, its barely tonal confusion of voices carrying a slender, Classical beauty of thought which has the effect of linking it right back to everything that has gone before. It´s wonderful stuff. Truly one to both savour and admire.“

zur CD „Fuga magna“ in: Gramophone, Charlotte Gardner, 10.2017

„[…] Eine interpretatorische Sternstunde gelang dem Armida Quartett im Abendkonzert mit Mendelssohns op. 80, seinem letzten Quartett. Wie die rastlosen Themen dieses bekenntnishaften Werkes – er schrieb es unmittelbar nach dem Tod seiner geliebten Schwester Fanny- bis zur Raserei, zur Besessenheit gesteigert wurden, wie die Tragik und das Aufbegehren gegen ein übermächtiges Schicksal geradezu schmerzhaft spürbar waren, das hat das Publikum zu langanhaltenden Begeisterungsstürmen hingerissen. Das junge Armida Quartett ist halt jetzt schon auf dem Streichquartett Olymp angelangt.“

Kieler Nachrichten, Jürgen Gahre, 18.09.2017

„Und da wird in einem Kopfsatz wie demjenigen des A-Dur-Quartetts KV 169 die Sonatenhauptsatzform plötzlich zum Erlebnispark: Läufe schießen wie Raketen nach oben und reichen ihr motorisches Potential ungebremst in den Mittelbau des Satzes weiter. … Wir hören diesen quicklebendigen, fröhlichen, vor Temperament überschäumenden Mozart und wissen: Um die Zukunft der Kammermusik müssen wir uns keine Sorgen mehr machen. Sie hat längst begonnen. (Rondo über die Mozart CD)“

Rondo, Michael Wersin, 02.01.2016

„Eine sagenhaft formale Ausgewogenheit, beneidenswerte Intonation, substanzvolle Spannungsbögen, feinsinnigste Balancen in stetig changierenden Stimmungen, und das Ganze mit jugendlichem Feuer.“

Süddeutsche Zeitung, Claudia Koestler, 15.5.2015

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Diskografie

Fuga MagnaMai. 2017, CAvi, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Mozart - String QuartetsK 169, K 464, K 589Jul. 2015, CAvi, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Bartók, Kurtág, LigetiOkt. 2013, CAvi, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon

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