DirigentAndreas Spering
© Marco BorggreveKünstler

„Spering beflügelt das gefeierte Orchester zu enormer Klangschönheit ...“

NWZ online
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Biografie

Andreas Spering gehört zu den führenden Spezialisten für Alte Musik. Er wurde geprägt vom Studium bei Gerd Zacher in Essen und von Reinhard Goebels Ensemble Musica Antiqua Köln, dem er von 1990 bis 1994 als Cembalist angehörte.

1996 wurde Andreas Spering zum Künstlerischen Leiter der Brühler Schlosskonzerte ernannt. Mit der von ihm gegründeten Capella Augustina stellt er seit 2002 die Werke Joseph Haydns in den Mittelpunkt der Schlosskonzerte und etablierte dadurch das erste und einzige Haydn Festival in Deutschland.

Andreas Spering ist ein gern gesehener Gast an zahlreichen Opernhäusern. Er leitet Werke wie Die Entführung aus dem Serail, Don Giovanni, Le nozze di Figaro, Cosi fan tutte,Fidelio, Der Freischütz,Almira und Rinaldoin Göteborg, Antwerpen, Gent, Luxembourg, Sevilla, Hannover, Essen und den Händelfestspielen in Halle. Mit der Bayerischen Theaterakademie gastierte er zuletzt mit einer Neuproduktion von Adelasia e Alermano im Münchener Prinzregententheater. In Frankreich leitete er u.a. in Aix-en-Provence Don Giovanni und La finta giardiniera sowie in Nantes und Angers Glucks Orphée et Eurydice in der Neuorchestrierung von Berlioz. Bei den Händelfestspielen Karlsruhe dirigierte er im Rahmen seiner Position als Musikalischer Leiter zahlreiche Händel Opern.


Für die kommende Saison sind Produktionen in Strasbourg, Bahrain (in Kooperation mit dem Festival in Aix-en-Provence) und dem Staatstheater Mainz geplant, wo Andreas Spering „Dirigent in residence“ ist.

Auf dem Konzertpodium ist Andreas Spering regelmäßig bei Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, der Staatskapelle Weimar, Gewandhausorchester Leipzig, Beethoven Orchester Bonn, den Rundfunkorchestern in Hannover, Leipzig und München sowie dem Zürcher und Basler Kammerorchester, Lahti Symphony Orchestra, Philharmonie Zuidnederland und dem Orchestre National de Lille zu erleben. Für die Zukunft stehen Einladungen zum WDR-Sinfonieorchester Köln, Konzerthausorchester Berlin, den Essener Philharmonikern, dem spanischen Nationalorchester Madrid sowie eine Tournee mit dem Basler Kammerorchester und Sabine Meyer als Solistin in seinem Kalender.

Andreas Sperings Diskographie beinhaltet Aufnahmen von Händels Siroe mit der Cappella Coloniensis (harmonia mundi) und Imeneo mit der Capella Augustina (cpo), sowie Johann Friedrich Reichardts Erwin und Elmire (ebenfalls cpo). 2005 wurde Haydns Die Schöpfung bei Naxos veröffentlicht. Seine Einspielung von frühen Kantaten Joseph Haydns mit dem VokalEnsemble Köln und der Cappella Coloniensis (harmonia mundi) wurde mehrfach ausgezeichnet u.a. vom „Le Monde de La Musique“ Magazin. Die 2007 erschienene Aufnahme von Haydns Oratorium Il ritorno di Tobia (Naxos) wurde mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Im Januar 2008 wurden die beiden Orchesterserenaden von Brahms veröffentlicht (cpo), 2010 kam Haydns Applausus auf den Markt (capriccio).

SAISON 2014/2015

Zitate

„Die Akzentuierung des Klangrednerischen, die Schärfung von Vorhaltsfiguren und rhythmischen Gegenläufigkeiten, die sehr aktive Herausstellung der polyphonen Themenschichtung in der Jupitersinfonie, all das war wohl vorrangig das Werk des Dirigenten Andreas Spering, der hier seine Alte-Musik-Prägung einbrachte.“

Kölner Stadtanzeiger, Markus Schwering, 19.10.11

„Spering beflügelt das gefeierte Orchester zu enormer Klangschönheit und Differenziertheit.“

NWZ online, Horst Hollmann, 23.05.11

„Andreas Spering, Dirigent historisch informierter Aufführungspraxis, bringt ein Orchester, das weder mit dem Stil noch dem Repertoire dieser Zeit vertraut ist, zu einer Spitzenleistung. Von der Ouvertüre [Orphée et Eurydice] an setzt er Elan und Präzision durch. Die Musiker werden in der Szene der Hölle mitgerissen, finden dort die richtigen, gespenstischen und schaurigen Farben; die Unschuld und der bezauberte Rausch der „elysischen Felder“ werden ebenfalls herausgearbeitet, dank der Leitung eines Dirigenten, der sowohl auf die Artikulation wie auf die Intonation achtet.“

classiquenews.com, Alexandre Pham, 12.03.12

„The best of the night was, undoubtfully, in the orchestra pit. Spering attacked the overture [Der Freischütz] with serenity, but after he impressed marked rhythms to the orchestra, that he conducted with subtlety and transparence. He made the horns sound with the needed rudeness, and put the accent on the piccolos’ flashes.“

Diario de Sevilla, Andrés Moreno Mengíbar, 6.04.11

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Diskografie

Haydn: ApplaususAndreas Spering mit der Capella Augustina und der Kantate, Hob XXIVa:6 von Joseph HaydnApr. 2010, Capriccio, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Brahms: SerenadenAndreas Spering dirigiert die Serenaden Nr. 1 & 2 von BrahmsJan. 2008, cpo, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Haydn: Il ritorno di TobiaAndreas Spering mit der Capella Augustina und Haydns Il ritorno di TobiaOkt. 2007, Naxos, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Haydn: Die SchöpfungAndreas Spering mit Max Ciolek und dem Vokal Ensemble KölnMär. 2005, Naxos, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Händel: ImeneoAndreas Spering dirigiert Georg Friedrich Händels ImeneoOkt. 2004, cpo, CD, Verfügbar bei: Amazon