Dirigent Andreas Spering
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„Spering beflügelt das gefeierte Orchester zu enormer Klangschönheit ...“

NWZ online
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Biografie

Andreas Spering gehört zu den führenden Spezialisten für Alte Musik. Er wurde geprägt vom Studium bei Gerd Zacher in Essen und von Reinhard Goebels Ensemble Musica Antiqua Köln, dem er von 1990 bis 1994 als Cembalist angehörte. Seit 1996 ist er Künstlerischer Leiter der Brühler Schlosskonzerte sowie der von ihm gegründeten Capella Augustina. Im nunmehr elften Jahr stellt er das Schaffen Joseph Haydns in den Mittelpunkt der sommerlichen Konzerte und hat damit deutschlandweit das erste und einzige Haydn-Festival etabliert.

Als Operndirigent leitete er in Göteborg Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ und Beethovens „Fidelio“, an den Opernhäusern in Antwerpen und Gent Händels „Rinaldo“, Mozarts „Don Giovanni“ und „Le nozze di Figaro“. 1999 wurde Andreas Spering zum Musikalischen Leiter der Händelfestspiele Karlsruhe ernannt und dirigierte dort in den folgenden Jahren zahlreiche Händel-Opern. Das Théâtre Municipal de Luxembourg lud Spering 2007 ein, Mozarts „Le nozze di Figaro“ mit Concerto Köln zu dirigieren, im Oktober 2010 war er erneut dort zu Gast – diesmal mit der Capella Augustina mit Mozarts „Cosi fan tutte“. Darüberhinaus war er an den Opernhäusern in Hannover, Sevilla und Essen sowie in Halle anlässlich der 50. Händelfestspiele zu erleben. Beim Festival d’Aix-en-Provence dirigierte er Juli 2010 Mozarts „Don Giovanni“. In der Saison 2011/12 dirigierte er in Nantes und Angers Glucks „Orphée et Eurydice“ in der Neuorchestrierung von Berlioz und beim Festival d’Aix-en-Provence Mozarts „La finta giardiniera“.


 

In der Spielzeit 2012/13 wird er Neuproduktionen von Händels „Almira“ in Halle und Mayrs „Adelasia e Alermano“ an der Bayerischen Theaterakademie im Prinzregententheater leiten, wie auch Wiederaufnahmen von Mozarts „La finta giardiniera“ im Théâtre Municipal de Luxembourg und Händels „Jephta“ an der Oper Bonn.

Auf dem Konzertpodium war Andreas Spering zu Gast beim Orquesta y Coro Nacionales de España, Royal Scottish National Orchestra, Royal Flemish Philharmonic, Stavanger Symphony Orchestra, Orquesta Sinfonica de Tenerife, Gothenburg Symphony Orchestra, Orchesta Sinfónica de Euskadi, Lahti Symphony Orchestra, Ensemble Orchestral de Paris, Orchestre National de Lille, Kammerorchester Basel, Musikkollegium Winterthur, Orchestre de Chambre de Lausanne, Zürcher Kammerorchester, Witold Lutoslawski Philharmonic Wroclaw, New Japan Philharmonic Orchestra, Gewandhausorchester Leipzig, Bamberger Symphoniker, Düsseldorfer Symphoniker, Staatskapelle Weimar, bei den Rundfunkorchestern in Hannover, Leipzig, München sowie beim Sinfonieorchester des WDR und mit einem ganzen Konzertzyklus beim Beethoven Orchester Bonn.

Auf CD hat Andreas Spering bislang Händels „Siroe“ und „Imeneo“ sowie Reichardts „Erwin und Elmire“ veröffentlicht. 2005 kam Haydns „Schöpfung“ auf den Markt. Darüber hinaus liegt eine mehrfach preisgekrönte Aufnahme von frühen Kantaten Joseph Haydns vor. Im Jahr 2007 erschien Haydns Oratorium „Il ritorno di Tobia“, welches mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde. Im Januar 2008 veröffentlichte er die beiden Orchesterserenaden von Brahms, 2010 kam Haydns „Applausus“ auf den Markt.

 

SAISON 2012/2013

Zitate

„Die Akzentuierung des Klangrednerischen, die Schärfung von Vorhaltsfiguren und rhythmischen Gegenläufigkeiten, die sehr aktive Herausstellung der polyphonen Themenschichtung in der Jupitersinfonie, all das war wohl vorrangig das Werk des Dirigenten Andreas Spering, der hier seine Alte-Musik-Prägung einbrachte.“

Kölner Stadtanzeiger, Markus Schwering, 19.10.11

„Spering beflügelt das gefeierte Orchester zu enormer Klangschönheit und Differenziertheit.“

NWZ online, Horst Hollmann, 23.05.11

„Andreas Spering, Dirigent historisch informierter Aufführungspraxis, bringt ein Orchester, das weder mit dem Stil noch dem Repertoire dieser Zeit vertraut ist, zu einer Spitzenleistung. Von der Ouvertüre [Orphée et Eurydice] an setzt er Elan und Präzision durch. Die Musiker werden in der Szene der Hölle mitgerissen, finden dort die richtigen, gespenstischen und schaurigen Farben; die Unschuld und der bezauberte Rausch der „elysischen Felder“ werden ebenfalls herausgearbeitet, dank der Leitung eines Dirigenten, der sowohl auf die Artikulation wie auf die Intonation achtet.“

classiquenews.com, Alexandre Pham, 12.03.12

„The best of the night was, undoubtfully, in the orchestra pit. Spering attacked the overture [Der Freischütz] with serenity, but after he impressed marked rhythms to the orchestra, that he conducted with subtlety and transparence. He made the horns sound with the needed rudeness, and put the accent on the piccolos’ flashes.“

Diario de Sevilla, Andrés Moreno Mengíbar, 6.04.11

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Diskografie

Haydn: ApplaususAndreas Spering mit der Capella Augustina und der Kantate, Hob XXIVa:6 von Joseph HaydnApr. 2010, Capriccio, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Brahms: SerenadenAndreas Spering dirigiert die Serenaden Nr. 1 & 2 von BrahmsJan. 2008, cpo, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Haydn: Il ritorno di TobiaAndreas Spering mit der Capella Augustina und Haydns Il ritorno di TobiaOkt. 2007, Naxos, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Haydn: Die SchöpfungAndreas Spering mit Max Ciolek und dem Vokal Ensemble KölnMär. 2005, Naxos, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Händel: ImeneoAndreas Spering dirigiert Georg Friedrich Händels ImeneoOkt. 2004, cpo, CD, Verfügbar bei: Amazon