Adrien Perruchon
© Marco AyalaKünstler

Unerwartetes, das oftmals große Dirigenten erkennen lässt.

Le Figaro
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Biografie

Mit seinem sensationellem Debüt beim Orchestre Philharmonique de Radio France im neuen Pariser Saal, dem l'Auditorium de la Maison de la Radio im Dezember 2014 stellte der junge Franzose Adrien Perruchon eindrucksvoll sein außergewöhnliches musikalisches Talent im Rahmen einer Live Übertragung in Rundfunk und Fernsehen unter Beweis. Eine Wiedereinladung folgte prompt. Myung-Whun Chung bat ihn jüngst Chung’s renommiertes Education Project beim Festival Jeune Public des Radio France zu leiten.

Perruchon wurde in die Position des Dudamel Conducting Fellow beim Los Angeles Philharmonic berufen und wird in dem Zusammenhang seinen Einstand mit dem Orchester in der Saison 2015/16 geben. Außerdem erreichten ihn zahlreiche Einladungen für Konzerte mit dem Orchestre National de Lorraine, Orchestre National de Montpellier, Orchestre Poitou-Charentes, Orchestre de Chambre de Lausanne sowie dem Orquesta Filharmónica de Jalisco in Mexico. Darüberhinaus wird er Aufführrungen der Don Giovanni Neuproduktion an der Oper Köln dirigieren bei der er François-Xavier Roth assistieren wird.


Als Solo-Schlagzeuger beim Orchestre Philharmonique de Radio France arbeitete Perruchon regelmäßig mit Künstlern wie Daniel Barenboim an der Mailänder Scala sowohl als auch Claudio Abbado beim Mozart Orchester in Bologna. Er arbeitete in verschiedenen Europäischen Opern Häusern und assistierte renommierten Dirigenten wie Alain Altinoglu in Paris, François-Xavier Roth in Köln sowie Esa-Pekka Salonen beim Chicago Symphony Orchestra und dem Philharmonia Orchestra London.

1983 in Annecy geboren begann Perruchon seine musikalische Ausbildung zunächst auf dem Klavier bevor er sich dem Fagott und später dem Schlagzeug widmete. Seit 2003 ist er Solo-Schlagzeuger beim Orchestre Philharmonique de Radio France und hält diese Position außerdem beim Seoul Philharmonic Orchestra.

SAISON 2015/2016

Zitate

„Die Gelenkigkeit des Gestus, die geschmeidigen Übergänge, das beherrschte Engagement, die fließende Transparenz und die maßvolle Lyrik zeugen schon von der Fähigkeit sowohl die Übersicht zu behalten und sich gleichzeitig bei den Musikern einzusetzen.“

Concert Classic, Michel le Naour, 12.12.2014

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